EMR Massagen & Therapien

Alle EMR Therapien bei Bodhi werden durch die EMR zertifizierte Therapeutin Veronika Keck Freitags und Samstags von 10 bis 18 Uhr durchgeführt.

Die jeweilige Behandlung dauert 60 min und kostet CHF 120,-

Eine Kostenbeteiligung durch die Versicherung für die Klassische Massage und Manuelle Lymphdrainage ist möglich, weitere Details finden Sie hier.


Klassische Massage

Klassische Massage wird überwiegend zur Vorbeugung und Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparats eingesetzt.

Bei der klassischen Massage werden mit den Händen Druck- und Zugreize auf Gewebe und Muskeln ausgeübt. Die Berührungen haben zum einen eine direkte körperliche Wirkung, in dem sie verkrampfte Muskulatur dehnen und entspannen, die lokale Durchblutung steigern und den Zellstoffwechsel anregen. Dadurch werden auch Schmerzen, die durch Verspannungen entstehen, beseitigt. Zum anderen übt die Massage einen positiven Einfluss auf den Herzschlag, den Blutdruck, die Atmung und die Verdauung aus und fördert so die Entspannung und das Wohlbefinden.

Fussreflexzonen Massage

Die Fussreflexzonen-Massage basiert auf dem von Fitzgerald entwickelten Körperzonenraster, das den Körper in zehn Längszonen und drei waagrechte Zonen aufteilt. Jede senkrechte Zone verläuft von der Schädeldecke über die Finger bis hinab zu den Füssen. Zu jeder Zone gehören jeweils ein bestimmter Zeh und ein Finger. Dazu kommen drei waagrechte Zonen: Kopf und Hals bilden die oberste Querzone, die mittlere umfasst Brust- und Bauchraum und die untere den Unterleib und das Becken. Aufgrund seiner Untersuchungen schloss Fitzgerald, dass man von jeder Stelle einer Zone alle Organe und Körperteile beeinflussen kann, die ebenfalls in dieser Zone liegen.

Eunice Ingham ergänzte diese Theorie durch die Vorstellung, dass sich jede Körperzone in einem bestimmten Areal oder Reflexpunkt auf den Fusssohlen widerspiegelt: So finden sich beispielsweise die Reflexzonen der Kopf- und Halsorgane im Bereich der Zehen, die Organe der Brust und des Bauchs im Bereich des Mittelfusses und die von Unterbauch und Becken an der Ferse. Auch an den Aussen- und Innenseiten der Füsse und an den Fussrücken liegen weitere Reflexzonen. Grundsätzlich gilt: Organe der linken Körperhälfte korrespondieren mit dem linken Fuss, Organe der rechten Körperseite mit dem rechten Fuss. Aufgrund dieser Zusammenhänge ist es möglich, durch einen gezielten Druck auf einen Reflexpunkt am Fuss auch weiter entfernt liegende Körperbereiche zu behandeln. Das gleiche Prinzip kann auch für die Hände angewendet werden: Bei der Handreflexzonen-Massage werden die entsprechenden Reflexpunkte an den Händen behandelt.

Manuelle Lymphdrainage

Das Lymphgefässsystem des Körpers hat die Aufgabe, die Flüssigkeit (Lymphe) aus dem Gewebe aufzunehmen und in die Blutgefässe abzuleiten. Eine gestörte Funktionsfähigkeit dieses Drainagesystems zum Beispiel infolge von Verletzungen oder nach Operationen kann zu einer Ansammlung von Flüssigkeit in den Zellzwischenräumen führen. Als Folge davon können Schwellungen (Ödeme) entstehen. Die manuelle Lymphdrainage ist eine entstauende Massnahme, mit deren Hilfe die Motorik der Lymphgefässe angeregt und damit der Abtransport überschüssiger Gewebsflüssigkeit erleichtert werden soll. Darüber hinaus hat die Lymphdrainage eine stark entspannende und beruhigende Wirkung und sie regt das Immunsystem an.

Schröpfen

Wie allen ausleitenden Verfahren liegt auch dem Schröpfen das Konzept der Humorallehre zugrunde. Diese basiert auf der Vorstellung, dass die Körperfunktionen von den vier Säften Blut, Schleim, schwarze und gelbe Galle gesteuert werden. Die Ausgewogenheit der vier Säfte ist die wichtigste Voraussetzung für Gesundheit, Krankheiten entstehen aufgrund einer falschen Mischung der vier Körpersäfte. Dieses Ungleichgewicht kann beseitigt werden, indem man überflüssige Säfte nach aussen ableitet. Dies geschieht entweder über die Haut oder über andere Organe wie den Darm oder die Nieren.

Darüber hinaus ist Schröpfen auch eine Reiztherapie, bei der man sich das Prinzip der Reflexzonen zu Nutze macht: Verschiedene Hautbereiche, sogenannte Head-Zonen, sind über Nervenbahnen mit bestimmten inneren Organen verbunden. Aufgrund dieser Nervenverbindungen können Störungen eines inneren Organs reflexartig Schmerzen oder Veränderungen (Überempfindlichkeit, Eindellungen, Quellungen) in dem zugehörigen Hautareal und dem darunter liegenden Bindegewebe auslösen. Diese Verbindung nutzt man bei den Reiz- oder Reflextherapien in umgekehrter Richtung: Übt man mechanisch oder mit Wärme oder Medikamenten einen Reiz auf ein bestimmtes Hautgebiet aus, so beeinflusst man auf diese Weise auch das mit diesem Hautbereich verbundene erkrankte Organ.

Beim Schröpfen setzt man einen Hohlkörper auf bestimmte Hautgebiete und erzeugt darin ein Unterdruck. Dadurch wird das darunter liegende Gewebe in den Hohlraum eingezogen. Durch die Sogwirkung kommt es zu einem Austritt von Blut und Lymphflüssigkeit in das Gewebe, das unter der Haut liegt. Dies fördert nicht nur die lokale Durchblutung, sondern auch die Durchblutung der inneren Organe, die mit den behandelten Hautsegmenten reflektorisch verbunden sind. Darüber hinaus regt Schröpfen den Stoffwechsel an, beseitigt Muskelverspannungen und Gelosen (siehe Behandlungsablauf) und aktiviert das Immunsystem. Beim blutigen Schröpfen wird zusätzlich Blut und darin enthaltene Schadstoffe nach aussen abgeleitet.

Bindegewebsmassage

Die Bindegewebsmassage gehört zum Formenkreis der Reflexzonenmassagen und basiert wie diese auf der Theorie der Reflexzonen des englischen Neurologen Henry Head. Danach stehen die inneren Organe über Nervenbahnen mit bestimmten, klar umgrenzten Hautgebieten in Verbindung. Diese Hautgebiete werden auch als Head’sche Zonen oder Reflexzonen bezeichnet. Aufgrund dieser Nervenverbindungen treten bei einer Erkrankung eines inneren Organs auch Veränderungen in der entsprechenden Reflexzone auf. Diese Veränderungen können auch das Unterhautbindegewebe betreffen: In den entsprechenden Bereichen ist die Haut fester mit der Unterhaut verbunden, das Unterhautbindegewebe erscheint aufgequollen oder eingezogen. Bei der Bindegewebsmassage wird das betroffene Unterhautbindegewebe gezielt massiert. Die Behandlung wirkt zum einen lokal, indem sie Verspannungen und Verhärtungen löst. Zum anderen können durch die Massage auch entfernt liegende Organe und Körpergebiete positiv beeinflusst werden, die mit der behandelten Körperzone in Verbindung stehen. Die Bindegewebszonen werden unterteilt in Kopfzonen, Bronchialzone, Armzone, Magenzone, Leberzone, Herzzone, Nierenzone, Darmzone, Genitalzone, Blasenzone sowie Venen-Lymphzone.

Sportmassage

Die Sportmassage wird primär in folgenden Bereichen angewandt: Erholung, Rehabilitation (um Besserung bei einem Schwächezustand zu erreichen), Leistungserhaltung sowie Vor- und Nachbereitung der Muskulatur vor, während und nach einem Wettkampf. Athleten, die ein Gespür dafür haben, wann sie eine Sportmassage in ihr Training integrieren sollten, können ihre Leistung verbessern, weil sie in der Lage sind ihr Leistungspotenzial zu erhöhen. Denn gesunde, verletzungsfreie Muskeln sind leistungsfähiger und zwar über einen längeren Zeitraum und mit geringerem Verletzungsrisiko.

Die Sportmassage trägt zur Optimierung positiver Faktoren bei, die ausschlaggebend sind für die Leistungsfähigkeit wie beispielsweise gesundes Muskel- und Bindegewebe; normale Beweglichkeit, reger Energiefluss; fließende und schmerzfreie Bewegungen; geistige Ruhe, Aufmerksamkeit und Konzentration. Darüber hinaus kann die Sportmassage negative Faktoren mindern, wie dysfunktionale Zustände von Muskel- und Bindegewebe, eingeschränkte Beweglichkeit, Energielosigkeit, Abgespanntheit, Schmerzen und große Angst

Sportmassagen verringern das Verletzungspotenzial, denn sie beugen sowohl akuten (Muskelriss) als auch chronischen Verletzungen vor, die durch Verschleiß (Tendonitis) entstehen können. Regelmäßige Massageanwendungen halten Muskel- und Weichgewebe geschmeidig und gesund, sie verhindern Muskelverkürzungen, erhalten die Elastizität des Gewebes, lösen Verklebungen und verringern so das Verletzungsrisiko. Auch bei chronischen Verletzungen kann die Sportmassage helfen, denn sie wirkt durchblutungsfördernd, unterstützt die Heilungsprozesse und löst Narbengewebe sowie Verklebungen.

Effekte

  • Verbesserte Zirkulation von Blut und Lymphflüssigkeit
  • Muskuläre Entspannung
  • Generelle Entspannung
  • Funktionale Trennung von Muskel- und Bindegewebe (z.B. Verklebungen lösen)
  • Bildung eines starken, beweglichen Narbengewebes
  • Lockerung des Bindegewebes (bei Verhärtungen, etc.)
  • Verbesserte mentale Aufmerksamkeit und Klarheit
  • Auflösen von so genannten Triggerpunkten (Triggerpunkte sind Muskelfaserverdickungen an Muskeln und Sehnen, die sowohl in den betroffenen Bereichen als auch in anderen Körperregionen Schmerzen auslösen können.)

Rückenmassage

Die Rückenmassage kann Ihnen helfen, die Muskulatur zu lockern und Körper und Seele wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Diese Massage normalisiert den Spannungszustand der Muskulatur, steigert die Durchblutung und regt den Lymphfluss an. Das alles ist Voraussetzung, damit sich Ihre Rücken- und Nackenmuskeln wieder entspannen können.

Wirkungsweise

  • steigert lokale Durchblutung
  • entspannt Haut, Bindegewebe und Muskulatur
  • löst Verklebungen und Narben
  • senkt Blutdruck und Pulsfrequenz
  • lindert Schmerzen
  • bringt psychische Entspannung
  • reduziert Stress

Kinesiotaping

Ursprünglich stammen das Tape und die Methode aus Japan. 1973 entwickelte der Chiropraktiker Kenzo Kase das so genannte Kinesio Taping.

Neue Therapietechniken für die Behandlung von Sportverletzungen, die nicht die Ruhigstellung von Gelenken, sondern bewusst die Mobilisation des Stütz- und Bewegungsapparates in den Vordergrund stellen, sowie ein sanfter Ansatz zur Verbesserung der Nachhaltigkeit der manuellen Behandlung sollten eine Ergänzung zu den üblichen Methoden darstellen. Die immer wieder auftretenden negativen Auswirkungen durch die konventionelle chiropraktische Behandlung sollten möglichst gering gehalten werden. Die Entwicklung fußt demnach auf der Erkenntnis, dass mit dem Einrenken von Gelenken nicht die Ursache behandelt wird, und dass konventionelle, unelastische Tapes[7] der relativen Ruhigstellung von Gelenken dienen, was teilweise Blockaden auslösen und den Heilungsprozess behindern kann. Inzwischen ist in der Medizin bekannt, dass kontrollierte, moderate Bewegung bei bestimmten Verletzungen den Heilungsprozess fördern kann.[8][9] Durch die Eigenschaften des kinesiologischen Tapes wird die Bewegungsmöglichkeit nach Anlage nicht eingeschränkt und eine Art dauernde Massage der Muskulatur erreicht.

Schon Ende der 1980er Jahre tauchten erstmals „bunte Pflaster“ an Muskulatur und Gelenken von japanischen und koreanischen Sportlern auf. Doch erst bei den olympischen Spielen 2008 in Peking fielen vereinzelt Sportler unterschiedlicher Nationalität pressewirksam auf, die den Wettkampf mit einem kinesiologischen Tape bestritten

Mittlerweile hat sich diese Methode, gefördert durch den vermehrten Einsatz im Profi-Sportbereich, auch in den USA und Europa verbreitet.

Taping-Methode

Die ursprüngliche Taping-Methode wurde entwickelt aus fernöstlichem Gedankengut und Philosophien und basiert z. T. auf den Prinzipien der Kinesiologie. Verschiedene Techniken für die Bereiche Prophylaxe, Sportphysiotherapie, Sporttraumatologie, Schmerzmanagement, Orthopädie, Lymphologie, Neurologie, Innere Medizin, Gynäkologie, Podologie, Ergotherapie und Faszientherapie.

Kosten EMR Therapien

Dauer  Preis
60 min 120,-

Kostenbeteiligung durch Krankenkassen/Versicherungen

(für Klassische Massage und Manuelle Lymphdrainage)

Versicherung Kostenbeteiligung Anmerkung
Concordia
NATURA
NATURA plus
 
75 %
75 %
 
max. CHF 4’000.00 / Jahr
max. CHF 6’000.00 / Jahr
FKB
PLUS
 
75 %
 
max. CHF 2’000.00 / Jahr
Swica
COMPLETA
 
 CHF 80.00 / Std.

Franchise CHF 600.00
Selbstbehalt 10 %
(max. CHF 700.00)

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